Ausrichtung des Sendemastes

Auf dieser Seite sieht man deutlich die bauliche Nähe zu den umliegenden Gebäuden.
Zur nächsten Dachterrasse in südlicher Richtung beträgt die Entfernung 15 m und zur nächsten Hauswand in nördlicher Richtung ebenfalls ca 15 m. Zur gegenüberliegenden Seite der Flüggestraße 8 bis 14 in östlicher Richtung beträgt der geringste Abstand 40 – 50 m. In diesen Häusern wohnen mehrere Familien mit kleinen Kindern. Diese Familien wissen vermutlich nicht dass »in ihrem Rücken« östlich nur 200 bis 300 m entfernt schon zwei weitere Sendemasten stehen. Alle Anwohner östlich zwischen Flüggestraße und Saarlandstraße leben dann, sofern der »Sendemast Flügge 15« in Betrieb genommen wird in einem Dreieck aus Mobilfunksendemasten. Dies betrifft grob geschätzt über 1500 Anwohner.
Westlich vom Sendemast befinden sich größere Wohngebäude der Jarrestraße. Hier beträgt die geringste Entfernung zu den ungeschützten Balkonen ca. 40 bis 50 m. Das erste Gebäude in nordwestlicher Lage vom Sendemast ist zwischen 15 und 30 m entfernt. Die Gebäude bilden eine Art großen Innenhof, der Sendemast wird direkt in diesen Innenhof seine elektromagnetische Strahlung aussenden. Die Strahlung wird hier unkontrolliert reflektiert werden.

Betroffen sind aber nicht nur die direkten Anwohner, sondern auch die Gebäude der Winterhuder Reformschule mit 150 m bis 200 m Abstand, der städtische Kindergarten in der Jarrestrasse (250 m) sowie das Altersheim Epiphanien (190 m).

Unabhängigen Studien zufolge, leiden insbesondere Kinder, Jugendliche, alte und kranke Menschen an den Folgen der Strahlungseinwirkung von Mobilfunk-Sendemastanlagen. Laut einer Untersuchung, die im Fachmagazin „Umwelt Medizin Gesellschaft“ veröffentlicht wurde, gibt es akuten Handlungsbedarf. Es sei eine wissenschaftliche Tatsache, dass die Strahlungen von Mobilfunksendeanlagen (selbst noch in 400 m Entfernung) die Zellteilung beeinflussen, was grundsätzlich ein erhöhtes Krebsrisiko bedeuten kann. Weitere Informationen zu dem Einfluss der räumlichen Nähe zu Mobilfunksendeanlagen finden Sie auch in der sogenannten „Naila-Studie“.

Die Bilder sind eine Galerie, die durch anklicken geöffnet wird.

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